Samstag, 29. Juli 2017

[Insider] Huawei P8 lite (2017)


Verpackung
Das Huawei P8 lite (2017) wird in einem hochwertigen, stabilen Karton geliefert. Auf diesem ist auch ein Hinweis zur Ausrichtung aufgebracht, damit beim Öffnen nichts herausfällt. Das Smartphone befindet sich zwischen zwei extra Verpackungen und liegt gut geschützt. Außerdem sorgen die kleinen Extra-Kartons für eine gute Sortierung - auf der einen Seite befinden sich das Micro-USB Kabel mit Stecker und die Kopfhörer, auf der anderen Seite das Handbuch – das Zubehör ist nach dem Herausnehmen leicht wieder einsetzbar.

Von der Verpackung bin ich positiv überrascht.
Die beigefügten Kopfhörer wirken leider nicht sehr hochwertig und man hat auch nicht die Möglichkeit die Lautstärke direkt an den Kopfhörern zu verstellen. Qualität ist in Ordnung, zum Telefonieren würde es reichen.
Die Anleitung liegt in 8 Sprachen vor, die Schrift ist relativ klein. Der Inhalt ist ausreichend und informativ.

+stabile und praktische Verpackung
+Anleitung, Kopfhörer, SIM-Werkzeug, Garantiekarte und Smartphone sind leicht entnehmbar
-Vorder- und Rückseite aus Glas, angenehme Haptik
-schlechte Verarbeitung der Kopfhörer

Erster Eindruck Huawei P8 lite (2017)
Ich hätte nicht gedacht, dass ~1“ mehr einen so großen Unterschied macht (mein altes Smartphone hatte eine Displaygröße von 4,3“). Mit 5,2“ Displaygröße ist es für meinen Geschmack etwas zu groß, um schnell und einfach mit einer Hand und einem Daumen den ganzen Bildschirm zu nutzen. Ich finde, dass es ein handliches Gewicht hat, so dass es auch sicher in der Hand liegt.
Auf den ersten Blick hat das Huawei P8 lite (2017) ein großes Display mit kleinem Rand, gestochen scharfe Schrift und schöne, klare Farben.
Die Idee auf der Rückseite des Smartphones die Schutzfolie zu beschreiben um bspw. zu erklären, wie die SIM-Karte eingelegt wird, finde ich klasse. Allerdings ist die Schrift so dunkel, dass gerade Anfänger, dies leicht übersehen könnten, obwohl gerade Anfänger diese Hilfe benötigen.
Leider ist der Akku fest verbaut, deswegen muss die SIM-Karte und Speichererweiterung an der Seite des Geräts eingesetzt werden, ein SIM-Werkzeug für die Öffnung ist beigelegt.

Insgesamt macht das Huawei P8 lite (2017) einen hochwertigen und eleganten Eindruck. Ich finde es schade, dass man den Akku nicht tauschen kann und die Lösung mit der „Büroklammer“ ist auch nicht mein Favorit.

+hochwertiger erster Eindruck
+angenehmes Gewicht zur Größe und dabei sehr schmal
+schöne, klare Farben und guter Kontrast (auch aus steilen Winkeln)
-angenehme vorinstalliere Schriftgröße, aber teilweise viel zu große Symbole
-Akku ist fest verbaut
-SIM-Karte und Speichererweiterung nur mit SIM-Werkzeug/Büroklammer wechselbar

Ersteinrichtung
Die Einrichtung des Huawei P8 lite (2017) geht einfach und schnell. Das Menü ist gut erklärt und es werden, wenn benötigt, auch Hilfetexte angezeigt.
Man hat die Möglichkeit über die Datensicherung des Google-Accounts die eigenen Daten direkt auf dem neuen Smartphone wiederherzustellen. Auch für IPhone oder Nutzer ohne Google-Account werden Möglichkeiten angeboten.
Die Google-Verbindung und das Einrichten des WLANs haben ohne Probleme funktioniert.
Huawei bietet zusätzlich eine Software an, mit der auf dem Altgerät gespeicherte Daten auf das neue Smartphone übertragen werden können. Die App „Phone-Clone“ muss auf dem Altgerät installiert werden. Da die App von Huawei entwickelt wurde, kann es bei der Übermittlung von Daten anderer Smartphone Hersteller zu Einschränkungen kommen. So konnten von meinem Samsung Galaxy S4 Mini bspw. die Anruflisten nicht übertragen werden. Das Kopieren von ~12GB hat ca. 15min gedauert, das Importieren zusätzlich noch über 30min.

Es gibt viele vorinstalliere Apps, die ich als unnötig empfinde, bspw. Instagram und Facebook – da nicht jeder Nutzer davon ist.
Auch, dass Spiele vorinstalliert sind ist absolut unnötig. Zwar können diese deinstalliert bzw. deaktiviert werden, allerdings erschließt sich mir der Sinn nicht, diese vorinstalliert zu haben.

Dennoch hat man das Gefühl, quasi mit dem alten Telefon im neuen Gewand zu arbeiten. Übertragen und Einrichten ging wirklich einfach und kaum mit Verlusten.

+einfache und schnelle Einrichtung
+einfache Übertragung der Daten vom Altgerät
-viele vorinstalliere Apps

Funktionsumfang
Fingerabdruck registrieren
Man kann den Bildschirm ungesichert lassen und mittels einfachen Wischens entsperren, eine PIN anlegen und den Fingerabdruck zum Entsperren einrichten.
Dazu muss man seinen Finger auf den Fingerabdrucksensor legen, welcher sich auf der Rückseite des Geräts befindet. Das Gerät erkennt welche Bereiche des Fingers noch nicht gescannt wurden. Der Registrierungsprozess des Fingerabdrucks ist sehr nutzerfreundlich. Das „Scannen“ des gesamten Fingerabdrucks dauert einige Sekunden und auch wenn man denkt alles richtig zu machen, muss man es teilweise mehrmals probieren und den Finger erneut
anders auf den Fingerabdrucksensor legen. Ist der gesamte Finger „gescannt“, ist dieser erfolgreich registriert und abgespeichert und kann nun das Telefon entsperren. Mein Freund hat ebenfalls seinen Finger registriert und benötigte für die Registrierung in etwa so lang wie ich. Es ist allerdings seltsam, dass ich es bisher nie geschafft habe das Handy beim ersten Mal mit meinem Finger zu entsperren, mein Freund hingegen schon – weshalb ich dem Fingerabdrucksensor noch etwas skeptisch gegenüberstehe.

Duo-SIM
Das Betriebssystem des Geräts verbraucht bereits viel Speicherplatz, weshalb ich nicht davon ausgehe, dass eine Duo-SIM für meine Bedürfnisse Sinn macht. Um das Huawei P8 lite (2017) nach meinen Bedürfnissen zu nutzen empfiehlt es sich die Speicherkartenerweiterung anstelle einer zweiten SIM zu verwenden.

Performance
Der Prozessor macht einen sehr positiven Eindruck auf mich. Viele Apps, die auf meinem Samsung Galaxy S4 Mini nur hakend und langsam funktionierten sind auf dem Huawei P8 lite (2017) richtig flüssig zu benutzen.

Technische Details
-4 x 2.1 + 4 x 1.7 GHz Octa-Core Prozessor
-5,2-Zoll-Full-HD-Display
-Speicherkapazität: 16GB (maximale Speicherkartenkapazität: 128GB)
-Arbeitsspeicher-Größe: 3GB
-12-Megapixel-Hauptkamera mit Autofokus
-8-Megapixel-Selfie-Kamera
-inklusive Fingerabdrucksensor
-NFC-Chip
-Betriebssystem: Android 7.0
-Benutzeroberflächenanzeige: EMUI 5.0


Kamera
Die Rückseite besitzt eine 12MP Kamera mit einer guten Verschlusszeit und einigen Einstellungen. Um einigermaßen gute Bilder zu erstellen benötigt man viel Licht, da das Bildrauschen im Dunkeln sehr stark ist. Es gibt auch keinerlei Bildstabilisatoren – also immer ruhig halten. Auf dem

Smartphone selbst sehen die Bilder gut aus, bei 100% Auflösung am Computer sieht man allerdings viele Schwächen. Das Rauschen ist durch Glättung versucht worden zu unterdrücken, so dass die Fotos eine Art „Maleffekt“ aufweisen.
Die 8MP Frontkamera ist in Ordnung. Ich vermute, dass die Frontkamera speziell für Nahaufnahmen ausgelegt ist, da im direkten Vergleich mit der Kamera auf der Rückseite meines Samsung Galaxy S4 mini (auch 8MP) die Qualität der Aufnahmen des Huawei P8 lite (2017) sehr schlecht abschneidet. Insgesamt finde ich die Hintergrundunschärfe der Frontkamera viel zu stark.
Auch die Videoqualität ist nicht besonders überzeugend, Tonqualität ist gut. Da ich mit einer guten Kompaktkamera (Sony RX100 IV) fotografiere, bin ich bei diesem Bewertungspunkt vielleicht zu kritisch, allerdings ist mir die Qualität der Kamera vom Huawei P8 lite (2017) nicht ausreichend, um gute Urlaubsfotos aufzunehmen oder gar ein Fotobuch zu erstellen. Auch für Schnappschüsse ist mir die Qualität zu schlecht.
8MP Frontkamera Huawei (links) und 8MP Rückseitenkamera Samung (rechts)

Ton
Die Tonqualität bei Gesprächen ist angenehm und klar. Die Wiedergabe von Musik über den eingebauten Lautsprecher ist blechern. Wiederum ist die Wiedergabe über ein anderes Audiogerät (bspw. Kopfhörer) einfach umsetzbar und dann in Ordnung. Möchte man allerdings nebenbei leise Musik hören, ist die leiseste Stufe immer noch zu laut, es könnte eine feinere Abstimmung geben – aber wahrscheinlich gibt es für so etwas noch praktischere Apps.


Akkunutzung
Vom Akku bin ich positiv überrascht, habe ich doch bisher immer das Gefühl gehabt, dass der Akku neuer Smartphones nur einen Tag hält. Mit Energiesparmodus und sonstigen Einstellungen, wie das
automatische Beenden stromintensiver Apps nach einer gewissen Zeit, hält der Akku gute zwei Tage bei meiner Nutzungsweise (WLAN nicht immer aktiv, dennoch intensives Nutzen der Kamera App).

Störende Kleinigkeiten
Vibration (vor allem beim Wecker)
Ich finde es schade, dass die Vibration nur ein- oder ausgeschaltet werden kann. Man hat nicht die Möglichkeit die Intensität oder das Intervall zu ändern. Gerade beim morgendlichen Wecker, direkt neben dem Kopfteil, ist das Standardvibrieren viel zu laut und muss jetzt leider weggelassen werden.

Sortierung der eigenen Daten
Als ich meinen Klingelton für den Wecker aussuchen wollte ist mir aufgefallen, dass die eigenen Songs nach Alphabet sortiert sind, was überhaupt nicht übersichtlich ist. Auch in den eigenen Ordnern und in der Musik-App von Huawei herrscht diese Sortierung, die wenig Sinn macht.

Der Wecker
Es wäre auch schön gewesen, die relevanten Wochentage, an dem der Wecker klingeln soll, im ersten Schritt auszuwählen und nicht über mehrere Klicks zu suchen. Außerdem kann die Snooze-Einstellung nur für alle Wecker übernommen werden – ich glaube Huawei und die Funktion „Wecker“ können noch vieles einfacher machen.

Energiesparmodus und Synchronisation
Normalerweise konnte ich mein Handy im Energiesparmodus laufen lassen und die Synchronisation mit Google (bspw. Tastatur/Chrome) im Hintergrund hat ohne Probleme funktioniert. Beim Huawei P8 lite (2017) musste ich leider feststellen, dass es im Energiesparmodus zu keinerlei Synchronisation kommt. Dadurch kann vielleicht mehr Strom gespart werden, aber ich fand es bisher immer sehr angenehm, den Energiesparmodus zu nutzen und trotzdem meine Daten ab und zu automatisch gesichert zu wissen – an diesem Punkt ist es auch schade, dass an keiner Stelle erwähnt wird, dass die gleichzeitige Nutzung von Energiesparmodus und Synchronisation von Daten nicht möglich sind.

Gesamtfazit
Insgesamt finde ich, dass das Huawei P8 lite (2017) für UVP 239 Euro – ein mittelmäßig gutes Preis-Leistungsverhältnis darstellt.
Die Verarbeitung ist hochwertig und die Performance für den täglichen Gebrauch geeignet.
Mit Speicherplatzerweiterung kann man auch viele Apps und eigene Dateien nutzen.
Das Handling ist angenehm und die Reaktionszeit ist sehr gut.
Das Huawei P8 lite (2017) kann für mich als Hobbyfotographen meine Kamera in keinem Punkt ersetzen. Natürlich können schnelle Schnappschüsse geschossen werden, aber selbst damit wäre ich eher weniger zufrieden.
Auch kann der Lautsprecher nicht als angenehme Soundquelle genutzt werden, da einfach zu viele Höhen und Tiefen verloren gehen.

Für mich muss ein Smartphone die eigentlichen Funktionen, wie Telefonieren, Nachrichten schreiben, Internet und Apps nutzen gut beherrschen, so dass ich auf Kamera und guten Ton auch gern verzichten kann, allerdings hat das Huawei P8 lite (2017) einige Schwachstellen.
Im Vergleich zu meinem Samsung Galaxy S4 mini ist das Huawi P8 lite (2017) quasi ein Quantensprung und um wesentlich besser auf der ganzen Linie, allerdings liegen zwischen den beiden Smartphones auch viele Generationen.

Ich bin ganz ehrlich – zum Testpreis von 125 Euro behalte ich das Huawei P8 lite (2017) sehr gern und kann mit den Schwächen leben. Hätte ich es mir zum UVP Preis von 250 Euro gekauft, hatte ich mich allerdings sehr geärgert, da es doch viele grundlegende Schwachstellen hat.

~Updates~
Ich bin von der mitgelieferten Musik App wirklich enttäuscht, dass die Songs nicht richtig sortiert werden habe ich ja bereits erwähnt. Hinzukommt, dass beim Musikhören über Kopfhörer der Ton von bspw. SMS in voller Lautstärke durchgelassen wird – man es also über die Kopfhörer hört. Auch das war beim S4 nicht so.

Sonntag, 16. Juli 2017

[Rezension] Brant



 
Über Polar Verlag
Der Polar Verlag aus Hamburg möchte Autoren die Möglichkeit geben, gesellschaftliche Themen im Krimi verstärkt begreifbar zu machen und die Gesellschaft kritisch zu beäugen. Veröffentlichungen sind beispielsweise die Noir-Kriminalromane von Ken Bruen und Bill Moody.

Über den Autor
Ken Bruen lebte fünfundzwanzig Jahre in Asien, Südamerika und Afrika bis er sich dem Schreiben hingab. Seine Bücher sind renommiert und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Über Brant
Erschienen ist das Buch im Mai 2017, umfasst 256 Seiten und kann für 16 Euro erworben werden (auch als ebook erhältlich).

Buchrücken
http://www.polar-verlag.de/brant/Nachdem Detective Sergeant Brant sich über alle Regeln hinweggesetzt und in einer Billardkneipe einen Randalierer bewusstlos geschlagen hat, wird eine junge Polizistin auf der Straße von einem Unbekannten erschossen. Der Sensationsreporter Harold Dunlop, der sich in seinen Artikeln besonders bei der Diffamierung von Brant hervorgetan hat, erhält von dem Polizistenmörder einen Anruf, bei dem der Mörder offenbart, er wolle insgesamt acht weitere Polizisten töten. Unmittelbar danach erschießt er einen Polizisten in dessen Dienstfahrzeug. Zusammen mit Detective Inspector Porter Nash wird ein Ermittlerteam gebildet, das den Cop-Killer so schnell wie möglich fassen soll. Was, wenn jedoch der Täter gefasst und wieder freigelassen wird? Sollte man den Mörder davonkommen lassen? Weil man sich ans Gesetz hält? Detective Sergeant Brant hat da seine eigenen Methoden. Unter dem Titel Blitz-Cop-Killer vs. Killer-Cop wurde der Roman mit Jason Statham 2011 verfilmt.

Test und Fazit
Wo und wie soll ich anfangen das Buch zu bewerten – es hat knapp 250 Seiten, demnach kann man kaum einen großen Inhalt erwarten. Der Aufbau von „Brant“ ähnelt dem eines Regiebuches und besteht überwiegend aus Dialogen. Man hat also kaum beschreibende Passagen, lernt also die handelnden Personen und die Situationen nur indirekt in den Dialogen kennen und das viel zu wenig. Die handelnden Charaktere sind allesamt unsympathisch. Der  Humor ist schwarz und platt und ist nach einigen Seiten eher anstrengend als unterhaltsam, genauso wie der raue Ton untereinander – was zwar zum Buch passt, allerdings nicht sehr lesenswert ist. Aufgrund der geringen Seitenzahl wird die Geschichte Schlag auf Schlag „durchgeprügelt“ – generell lesen sich die Dialogen leicht und flüssig, man kommt selten ins Stocken, allerdings verliert man schnell den Überblick und den roten Faden, was einen Wiedereinstieg wirklich schwer macht. Es ist tatsächlich eher so, als würde man lediglich die Dialoge des Filmes hören und nichts von der Situation Drumherum wahrnimmen, was teilweise die Handlungen der Charaktere nicht nachvollziehbar erscheinen lässt.
Wahrscheinlich muss man sich mehr auf das Buch einlassen, mir ist es leider nicht gelungen mit der Art und dem Inhalt warm zu werden.

Insgesamt bin ich mit dem Buch nicht warm geworden, es gab keine spannenden Wendungen, innerhalb kürzester Zeit ging es Schlag auf Schlag weiter, erzählt in Dialogen – es ist nicht meine Art von Buch, es war nicht super schlecht aber ich kann nur 2 von 5 Sternen geben.

Ich habe die Verfilmung „Blitz-Cop-Killer vs. Killer-Cop„ nicht gesehen, kenne aber einige Filme mit Jason Statham und kann mir gut vorstellen, wie der Film dazu geworden ist – viele Bilder, kaum Geschichte und viel Aktion.
 

Samstag, 8. Juli 2017

[freundin] Guhl Langzeit Volumen



Über Guhl
Gustav Guhl war ein Visionär, Hairstylist und Unternehmensgründer mit der Idee, bereits vor 70 Jahren Produkte zu kreieren, die auf jedes Haarbedürfnis angepasst sind.
Mit rund 20 verschiedenen Produktlinien jeweils unterteilt in Shampoo, Spülung, Kur u.a. gibt es von Guhl verschiedene Sorten angefangen von Tiefenaufbau, über Seidenglanz bis Frische & Leichtigkeit.

Guhl Langzeit Volumen – Blauer Lotus
Die Guhl Linie "Langzeit Volumen" mit Blauem Lotus und Biotin-Vitamin B-Komplex verbessert die Haarstruktur Anwendung für Anwendung und kräftigt das Haar spürbar vom Ansatz bis in die Spitzen. Für anhaltend kraftvolles Volumen und das schöne Gefühl von mehr Fülle.„ (https://www.guhl.com/de-de/Produkte/Langzeit-Volumen.html)

Anwendung und Duft
Das klingt jetzt vielleicht wie ein kitschiger Werbetext, aber das Shampoo riecht sehr frisch und besonders. Es erinnerte mich irgendwie an den kalten Fluss meiner Heimat, in den wir im Sommer immer gesprungen sind. Das Shampoo schäumt angenehm und lässt sich gut einarbeiten. Die Spülung ist etwas schwieriger aufzutragen und zu verteilen. Die Haare waren schön weich und entwirrt während des Ausspülens.

Effekt
Nach dem Trocknen waren die Haare sehr schwer und klebend. Für meine feinen Haare vielleicht etwas zu viel, sie wirkten eher platt und nicht sauber, als voluminös. Der Duft war hingegen immer noch sehr angenehm und frisch. Auch nach mehreren Anwendungen war kein Volumeneffekt zu erkennen. Auch ohne Anwendung der Spülung waren die Haare für meinen Geschmack viel zu anliegend und schwer.

Meine Freundin hingegen, mit von Natur aus volleren und dickeren Haar, war begeistert. Auch ihr hat der Duft umwerfend gut gefallen und bei ihr war tatsächlich eine weitere Volumenzunahme zu erkennen. Insgesamt waren die Meinungen zum Effekt gemischt, allerdings hat der gute Duft alle Tester überzeugt.

Ich werde das Produkt wohl nicht weiter nutzen, da ich mit meinem aktuellen Volumen-Haarshampoo wesentlich zufriedener bin.