Dienstag, 12. Februar 2013

[Buch Rezension] Berlin zum Mitmachen



Wenn ihr selbst über Bücher bloggen möchtet, schaut hier vorbei!

Über den Verlag
DEL MEDIO VERLAG ist ein junger Verlag, welcher auf eigene Art und Weise versucht europäische Städte und Reiseziele vorwiegend für Jüngere kreativ darzustellen. Im Jahr 2011 erschien die erste Buchreihe mit Lilly und Anton.

Über die Autorin
Die Autorin HighK arbeitet als selbstständige Grafikerin in Berlin. Im Jahr 1986 kam Sie nach Berlin und hat vieles miterlebt. Mit dem Buch „BERLIN ZUM MITMACHEN“ führt sie die Leser auf eine neue und ganz eigene Art und Weise durch Berlin.

Über Berlin zum Mitmachen
Seit Oktober 2012 ist das Buch erhältlich und besteht aus 164 Seiten.
Das Buch ist in verschiedene Berliner Themen unterteilt, welche insgesamt aber zusammenhänged dargestellt sind. Bei „Berlin zum Mitmachen“ handelt es sich um ein Mitmachbuch bei dem man seine eigene Kreativität spielen lassen kann. Hier könnt ihr es für 12,90 Euro bestellen.

Beschreibung der Rückseite
„Dieses Buch will in Berlin dein Weggefährte sein. Ein praktischer Stadtbegleiter – kein Stadtführer – zum Mitmachen und Gestalten.

Nimm es einfach überall hin mit und lass dich überraschen, was ihr zusammen daraus macht.

Und – Keine Sorge – es will nur spielen.“

Allgemein
Das Cover ist in den Hauptfarben rot und weiß gestaltet. Der Titel ist in selbstgemalter Schrift dargestellt und wirkt frisch und modern. Neben dem Berliner Fernsehturm und der Siegessäule erkennt man noch weitere schwach angedeutete Berliner Wahrzeichen.
Die Beschreibung auf der Rückseite ist sehr kurz und lässt allerlei Spekulationen zu, um was es sich bei dem Buch handelt und was einen darin erwartet.
Das Buch ist zweisprachig verfasst (deutsch/englisch), so dass auch ausländische Besucher das Buch verstehen können.
Neben Informationen zu Berlin findet man überwiegend Mitmachseiten, bei denen man zeichnen oder schreiben muss.
Als Mitmachaktionen im Buch findet man beispielsweise das Bemalen der Berliner Mauer, Gesichtsgestaltungen oder Bastel- und Faltideen.

Test und Fazit
Die Beschreibung der Rückseite hinterließ bei mir den Eindruck, dass es sich nicht um einen tristen Reiseführer für Berlin handelt, gab mir jedoch auch keine genauen Informationen über die Aufmachung des Buches und dem roten Faden dahinter.
Beim ersten Durchblättern war ich sehr überrascht, da ich mir das Buch nicht so vorgestellt habe. Ich dachte schon, dass es Mitmach-Szenen gibt, aber nicht, dass das ganze Buch aus Zeichnen und Schreiben besteht.
Ich finde, dass die Informationen rund um Berlin etwas kurz kommen und man nicht unbedingt viel über Berlin und alles drin und drumherum erfährt. Ich denke, dass mir das Buch besser gefallen würde, wenn ein paar mehr Wissensbereiche vorhanden wären um Berlin etwas besser kennen zu lernen.
Ich finde, dass es in Berlin wahnsinnig viel zu sehen und zu erleben gibt, was nicht im Buch zu finden ist, aber natürlich ist in einem Buch auch nicht Platz für so wahnsinnig viele Informationen.
Die Idee eines Mitmach-Buches ist nicht schlecht, wenn es beispielsweise den gesamten Tag regnet und  man draußen nicht viel machen kann. Jedoch soll das "Berlin zum Mitmachen" animieren das Buch überall durch Berlin mitzunehmen und es mit Leben zu füllen, was ich mir äußerst umständlich vorstelle. Das Buch ist nicht gerade sehr klein und ist man in einer fremden Stadt nicht eher mit neuen Eindrücken beschäftigt, anstatt ein Buch zu vervollständigen?
Für Leute die gern zeichnen und ihrer Kreativität den ganzen Tag Ausdruck verleihen möchten ist das Buch wie dafür geschaffen. Für normale Besucher auf Städtetrips ist das Buch zu unhandlich und unpassend. Es ist sehr schön gestaltet und illustriert und zeigt einige Seiten von Berlin auf, ist aber wohl eher für das Revue passieren lassen nach dem Urlaub passend.
Ich kenne einige, die an so einem Mitmach-Buch viel Spaß hätten und überall ob im Stehen oder Sitzen zeichnen könnten, aber ich glaube um das Buch als ein schönes Andenken zu gestalten benötigt man Zeit, welche man bei kurzen Städtebesuchen einfach nicht hat.
Das Buch ist nett gemacht und vor allem für Jüngere sicherlich interessant. Für meinen Geschmack könnten statt zeichnen und malen noch mehr Informationen enthalten sein - es gibt ja nicht mal einen Fahrplan der Öffentlichen, welcher sicherlich auch spannend wäre, um nachzuvollziehen, wo man denn langgefahren ist. Junge Leute werden sicherlich ihren Spaß haben. Man sollte sich aber im Klaren sein, dass das Buch als reines Souvenir langweilig ist, da man das Buch schließlich mit Leben füllen muss - aber wer in dieser hektischen Zeit hat noch Zeit dafür?
Da mich das Buch leider nicht überzeugt hat, es aber dem Inhalt eines Mitmach-Buchs entsprich gebe ich 3 von 5 Punkten.

Sonstiges
Hier findet ihr auch einige Einblicke in das Buch.

Samstag, 9. Februar 2013

[Prinz-Tester] car2go Berlin



Was ist car2go?
https://www.car2go.com/de/berlin/
Car2go ist ein carsharing Dienst. Man meldet sich entweder online an und kann in einem car2go Shop seine Daten verifizieren lassen, sowie die Membercard abholen oder ihr geht direkt in den car2go Shop und lasst euch dort anmelden. Danach funktioniert alles recht einfach. Man sucht im car2go Shop, von zu Hause aus oder via App auf dem Handy nach einem Auto in der Nähe, hält seine Membercard an die Frontscheibe vor ein Lesegerät und kann einsteigen und losfahren. Innerhalb eines bestimmten Gebietes kann das Auto wieder abgestellt werden und man meldet sich wieder mit Hilfe der Membercard ab.

Mein Test und Fazit
(Mein Test bezieht sich auf car2go in Berlin)

Die Onlineregistrierung
Die Registrierung auf der Homepage von car2go funktioniert schnell und einfach, alle Schritte und Pflichtfelder sind deutlich markiert, man kann eigentlich nichts falsch machen.
Ihr könnt natürlich auch in den Shop gehen und euch dort registrieren lassen. Zudem gibt es in Berlin auch die Möglichkeit zu BVG-Verkaufspunkten zu gehen und sich dort registrieren lassen. Dann bekommt ihr die Memberkarte per Post in den nächsten 2-5 Tagen zugestellt und könnt dann losflitzen.

Nach der Registrierung
In einem car2go Shop in der Nähe kann man dann seine Daten verifizieren lassen (also Führerschein und Personalausweis nicht vergessen). Man erhält die Membercard, mit welcher man das Auto öffnen kann und kann noch einige Fragen im Shop loswerden. Das ausgelegte „Einfach, kurz und bündig“-Benutzerhandbuch mit fast 50 Seiten hat mir sehr geholfen! In dem kleinen Büchlein sind die wichtigsten Schritte ausgiebig anhand von Bildern erklärt und man kann so gut wie nichts falsch machen. Im Übrigen ist es ratsam immer das kleine Büchlein mitzunehmen. Manchmal tauchen Fragen auf, die am besten mit dem Buch beantwortet werden können.


Vor Fahrtantritt
Zunächst einmal muss man ein car2go in der Nähe suchen. Dazu habe ich direkt das Terminal im car2go Shop genutzt. Man kann auch die App nutzen oder direkt von zu Hause aus nach einem Auto in der Nähe suchen. Ein Auto wurde schnell ausgemacht – mit rund 1200 Fahrzeugen in Berlin trifft man des Öfteren auch ganz spontan auf ein car2go Auto. Das Auto kann bis zu 30 Minuten vorreserviert werden und muss dafür nichts zahlen oder man beeilt sich einfach und hofft, dass niemand schneller ist. Ich hatte Glück und das Auto, zwei Straßen weiter, stand noch am Straßenrand. Zunächst einmal musste ich die Frontscheibe von Schnee und Eis befreien und das Lesegerät suchen. Nach mehrmaligem Ranhalten und Randrücken wurde meine Karte endlich erkannt, wobei es schon eine Weile dauerte. Auf Grund der derzeitigen Witterungsverhältnisse war das Auto natürlich dreckig und zugeschneit, was das Suchen nach äußeren Schäden nicht einfacher machte. Auf dem Touchscreen im Auto waren bereits drei Schäden angegeben und da ich keine Weiteren feststellen konnte, konnte ich zum nächsten Schritt weitergehen. Mit der PIN (in der Onlineregistrierung selbst gewählt) konnte ich das Fahrzeug aktivieren. Man musste schon ordentlich draufdrücken, damit alle Ziffern erkannt wurden. Im Folgenden sollte die Sauberkeit bewertet werden – Ansichtssache, oder? Kennt ihr im Winter ein sauberes Auto, welches an der Straße steht? Natürlich war es durch Schnee und Streu nicht das Sauberste, aber für das Wetter völlig in Ordnung, genauso wie der Innenraum. Die Smiliebewertung finde ich etwas schwammig, da man nur die Möglichkeit hat ein :) oder :( anzuwählen. Wer möchte kann auch das Navi nutzen, eine Stimme weist den Weg. Bei unserer ersten Fahrt hat sich leider die Karte nicht geändert und das Auto stand laut Navi-Karte immer noch an der Ausgangsposition.

Es kann losgehen... fahren :)
Schon mal Automatik gefahren? Aller Anfang war schwer. Zunächst nimmt man den Schlüssel aus der Halterung neben dem Touchscreen und steckt diesen in das Zündschloss unter dem Schalthebel (merkwürdige Position). Bei Durchtreten des Bremspedals kann der Schalthebel bewegt werden. Das war vielleicht eine Umstellung. Ein Auto ohne Kupplung und eine super-empfindliche Bremse. Gut, dass ich zunächst vom direkten Straßenverkehr in eine Seitenstraße gefahren bin, sonst wäre die Vollbremsung auf der Straße vorgefallen. Ich finde es schon gefährlich direkt ein Auto von der Hauptstraße aus als allererstes zu nutzen, da man erst mal ein Gefühl für das Auto entwickeln muss. Nach einer knappen dreiviertel Stunde war zumindestens ein Gefühl für die Bremse da. Da bei einem Automatik die Gänge von allein „geschalten“ werden drückt man nur Gas, merkt jedoch die Schaltvorgänge durch ein leichtes Rucken, was sehr ungewöhnlich war. Beim "in den Stand bremsen" knurrte der Motor, ein Geräusch, als hätte man den Motor abgewürgt und er wäre wieder von allein angegangen. Automatik für Anfänger kann ja so spannend sein.

Die Beschleunigung ist wahnsinnig gut und auch die Bremswirkung ist der Wahnsinn. Für einen Smart hat man auch mit Beifahrer richtig viel Platz und kann sich gut bewegen. Die Frontscheibe und die Pedalen sind alle etwas enger beieinander und Gewöhnungssache.
Die Federung ist scheinbar sehr hart im Vergleich zu unserem Opel Corsa. Man merkte im Smart sämtliche Dellen und Huckel auf der Straße, was doch auf geflickten Straßen sehr unangenehm war.

Service
Während der Fahrt verschmutzte die Frontscheibe, sodass ich das Scheibenwischwasser nutzen wollte, leider war dieses alle oder einfach nicht nutzbar (eingefroren?). Über den Servicebutton (SOS-Button) auf dem Touchscreen erreichte ich kostenfrei sofort einen Servicemitarbeiter von car2go und konnte das Problem schildern. Dafür benötigte die nette Dame das Kennzeichen, welches clevererweise auch am Autoschlüssel stand. Sie notierte das Problem und wünschte eine gute Weiterfahrt. Okay, Scheibenwischwasser hatte ich natürlich immer noch nicht, aber wenigstens sollte der Nächste es besser haben.

Von den 6-7 Testfahrten bisher hatte nur ein Auto Scheibenwischwasser.

Außerhalb Geschäftsgebiet (weiß)
Sollte man den Geschäftsbereich verlassen, wird dieses sogar angesagt. Auch die Rückkehr in das Geschäftsgebiet wird angesagt.

Sonstiges
Man hat die Möglichkeit den Airbag vom Beifahrersitz zu deaktivieren, sollte man beispielsweise einen Babysitz befestigen. Bei Deaktivierung leuchtet zwischen den Sonnenblenden ein Warnlämpchen auf, sodass man dies sofort registrieren kann.
Und hier noch eine Bitte an alle Fahrer: Wenn ihr den Airbag ausschaltet, dann schaltet ihn beim Aussteigen auch wieder ein, ok? Dies machen leider nicht alle Nutzer.

ECO-Lösung
Im Navi gibt es ein grünes Blatt, welches den Fahrstil bewertet. Wenn man darauf klickt erscheinen 3 illustrierte Bäume, welche Brems-, Beschleunigungsverhalten und Beständigkeit bewerten. Desto höher die Zahl im grünen Blatt, umso ökologischer der Fahrstil.
Die Bewertung beginnt grundsätzlich bei jedem Fahrtantritt bei 50 Punkten, je nachdem wie ihr fahrt steigt die Punktzahl oder sinkt. Bei uns pendelte sich der Durchschnittswert immer gegen 75 ein.

Kofferraum
Der Kofferraum scheint zunächst sehr klein zu sein, ist jedoch viel größer als man denkt.Ein einfacher Griff unter dem oberen Rand der Heckklappe genügt, sodass ein Sensor dies erkennt und der obere Bereich sich öffnet. Die untere Heckklappe kann über zwei Verriegelungen nach unten geklappt werden. Auch für einen größeren Einkauf ist genügend Platz im Auto vorhanden.

Tanken
Das Tanken übernimmt normalerweise das car2go-Team, sollte man jedoch länger unterwegs sein kann man natürlich tanken, sollte der Tankstand unter 25% sinken, kann man beim Tanken sogar profitieren.
Über dem Touchscreen befindet sich die Tankkarte, sobald der Motor ausgestellt ist wählt man „Tanken“. Es erscheinen der PIN zur Tankkarte, sowie der Kilometerstand des Autos. Nun muss vollgetankt werden (E10 oder Super Benzin). Die Tankkarte fungiert wie eine EC-Karte, mit dem angegebenen PIN kann man ganz einfach „bezahlen“. Sollte man ein Auto mit unter 25% Tankstand betanken bekommt man 20 Freiminuten gutgeschrieben.
Im Übrigen ist es nur erlaubt an Shell-Tankstellen zu tanken, sollte man woanders tanken, dann müsst ihr die Kosten selbst tragen. An einem Abend sind wir dann auch an einer Shell-Tankstelle vorgefahren und haben den kleinen Flitzer aufgetankt. Im Shop kannte man anscheinend die kleinen Flitzer schon und wusste über das Prozedere Bescheid. Zapfsäulennummer gesagt, PIN eingegeben, unterschrieben und schon ist car2go rund 30 Euro "ärmer" geworden und wir konnten wieder losdüsen. Insgesamt lief das Tanken ganz einfach und die 20 Freiminuten wurden ebenfalls sofort dem Konto gutgeschrieben.

Reservieren
Ein Auto kann ganz einfach über die car2go Seite kostenlos reserviert werden. Dazu loggt man sich ein und sucht sich ein Auto aus, welches man in der nächsten halben Stunde fahren möchte. Dort einfach auf „reservieren“ klicken und man erhält sofort eine SMS, wo das Auto steht.
Scheinbar wird dieser Service selten genutzt, zumindest habe ich bisher nur meine Reservierung auf der Karte gesehen.

Preise 
Man bezahlt 0,29 Euro pro Minute und 12,90 Euro pro Stunde. Bei Fahrtunterbrechung bezahlt man 0,09 Euro pro Minute oder 5,40 Euro die Stunde. Die Anmeldung bei car2go kostet einmalig 9,90 Eur. Nutzt man sein Auto den ganzen Tag zahlt man 39,00 Euro.
Während einer Fahrt hat man 20 Freikilometer inklusive, sollten diese überschritten werden zahlt man 0,29 Euro für jeden weiteren Kilometer.
Die Abrechnung bekommt ihr einige Tage nach eurer Fahrt - online, als Invoice.

Fazit
Positiv
Das Prinzip car2go macht Spaß. Auto raussuchen oder spontan einsteigen und losfahren. Das Automatik-System ist erstmal gewöhnungsbedürftig, jedoch gewöhnt man sich schnell daran. Der Smart ist klein und praktisch und man findet in Berlin immer eine Parklücke. Es fährt sich bequem und man ist wendig, also für Kurz- aber auch Langstrecken geeignet. In Berlin gibt es 1200 Fahrzeuge, welche relativ gleichmäßig im Stadtgebiet verteilt sind, sodass das nächste Auto nie weit entfernt ist. Das entfernteste Auto von unserer Wohnung war rund einen Kilometer entfernt. Nicht toll, aber akzeptabel.
Die Registrierung erfolgte online und war sehr einfach und auch im Shop in Berlin war man sehr freundlich und beantwortete alle Fragen ausgiebig. Obwohl noch jemand hinter mir wartete, nahm sich der Mitarbeiter viel Zeit und ließ keine Hektik aufkommen.
In den Autos sind auch Eiskratzer vorhanden, sodass man die Scheibe vom Eis befreien kann. Leider habe ich im Internet gelesen, dass in einigen Autos diese Kratzer fehlen. Sogar solche Kleinigkeiten muss man vor Langfingern schützen. Manchmal kann man es kaum glauben.
Super ist es auch, dass man über den SOS-Button im Auto den car2go Service kostenfrei über die Freisprechanlage erreichen kann. Dieser hilft ebenfalls freundlich weiter und kann bei fast allen Problemen helfen.
Sehr schön ist auch, dass man die Möglichkeit hat die kleinen Flitzer selbst aufzutanken und dafür auch noch Freiminuten zu bekommen. (20 Freiminuten entsprechen 20 x 0,29 Euro = 5,80 Euro)
Übrigens ist es auch möglich kostenfrei auf eigentlich kostenpflichtigen Parkflächen der Stadt Berlin zu parken. Ihr müsste nichts tun, einfach den Wagen abstellen und fertig. Ihr müsst also auch kein Parkticket ziehen. Alles wird automatisch zwischen der Stadt und car2go geregelt. Ihr müsst nur beachten, dass dies nicht auf privaten Geländen, wie z.B. Parkhäusern gilt!


Negativ
Leider ist das Geschäftsgebiet relativ klein, sodass nicht alle Berliner Bezirke darin eingeschlossen sind. Außerhalb des Geschäftsgebiets kann man das Auto nicht abstellen. Es ist zwar erlaubt außerhalb des Geschäftsgebiet zu fahren, allerdings kann dort die Miete nicht beendet werden.
Euer aktueller Standort wird immer über GPRS abgerufen und wenn ihr das Auto abstellen wollt, dann erfolgt zunächst eine Standortabfrage. Sollte diese fehlschlagen (bspw. keine Funkverbindung), dann müsst ihr wohl oder übel das Auto umparken, uns ist das zwar nicht passiert, dennoch wäre es sehr ärgerlich.
Hier kommen dann auch die Datenschützer ins Spiel. Durch die ständige Abfrage des Standortes ist es natürlich auch möglich ein Bewegungsprofil von euch zu erstellen und herausfinden wo ihr euch am meisten aufhaltet etc. Allerdings denke ich nicht, dass es im Interesse von car2go ist, aber theoretisch ist dies möglich. (Vergesst aber nicht, dass euer Handyanbieter dies ebenfalls machen kann und mit Sicherheit auch viel präziser und ausführlicher.)

Im Winter waren die Autos natürlich etwas schmutziger als bei trockenen Tagen, deshalb ist die Einordnung durch Smilies nicht wirklich aussagekräftig. (Smilies für die Sauberkeit innen und außen kann man bei der Suche nach dem car2go einsehen.) Viele Nutzer sehen das mit der Sauberkeit der Autos sehr streng. Im Winter sind die Autos eben schmutzig und innen ist es auch mal nass und sandig, aber das bisschen Schmutz ist eben für mich kein Grund die Sauberkeit als negativ zu bewerten.

Der Preis für car2go ist zwar preislich günstiger als eine Taxifahrt, jedoch immer noch teurer als eine Fahrt mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln und lohnt sich nur dann, wenn man es eilig hat oder die Öffentlichen euch nicht zum Ziel bringen können.
Leider sind die sogenannten "Weiteren Kosten und Gebühren" für meinen Geschmack sehr hoch und teilweise viel zu hoch. So verlangt man für die Bearbeitung von Strafzetteln 10€ und für die Bearbeitung von Lastschriftrückgängen satte 8€.


-> Alles in allen ist car2go eine praktische Fortbewegungsmöglichkeit und je nach dem für was ihr den Service von car2go in Anspruch nehmt - kann sich die Fahrt im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln lohnen. Natürlich hat alles seine Vor- und Nachteile, wenn das Modell von car2go aber zu euch passt - ist dies eine super Alternative und Hilfe im Alltag.

Freitag, 8. Februar 2013

Mein Valentins-Geheimtipp



Bald ist Valentinstag und ihr wisst noch nicht, wie ihr eurem Liebsten bzw. eurer Liebsten überraschen könnt?
Wie wär’s denn mit einem Candle-Light-Dinner? Ihr sagt, dass euch das noch zu einfach ist und ihr irgendwas Ausgefalleneres und spontanes machen wollt? Dann kommt hier eine Idee, für die, die einen etwas größeren Geldbeutel besitzen und spontan sind.
Wiener Riesenrad im Prater
Stephansdom bei Nacht
Schenke deiner/m Liebsten einen kleinen Wochenendausflug nach Wien! Dort gibt es das bekannte Wiener Riesenrad im Prater und dort hat man sich was ganz Besonderes für alle Romantiker ausgedacht. Ihr könnt euch einen ganzen Waggon nur für euch zwei mieten und ein gemütliches Dinner genießen. Dieses Angebot trägt den himmlischen Namen „Romantic Crystal Dinner“ und wird als unvergessliches Erlebnis über den Dächern Wiens beschrieben. Die einmalige Dekoration von Swarovski Wien schafft durch die Reflexionen der untergehenden Sonne ein unglaublich schönes Ambiente und lässt jedes verliebte Herz höher schlagen. In der atemberaubenden Umgebung könnt ihr das luxuriöse Drei-Gänge-Menü zu euch nehmen und den Abend genießen. Hinzu kommen noch kleine Extras wie z.B. 2 Gutscheine für je 1 Glas Champagner bei Swarovski Wien, einem Geschenk von Swarovski Wien und ein Geschenkgutschein für Swarovski Wien.
Schaut einfach mal hier auf den Seiten des Wiener Riesenrads vorbei und lasst euch inspirieren. Dort gibt es auch das exklusive Menü einzusehen.
Danach könnt ihr durch die schöne Altstadt Wiens schlendern und euch den wunderschön beleuchteten Stephansdom ansehen.
Na, habe ich euer Interesse geweckt?
www.unsicht-bar-berlin.de
So etwas wünsche ich mir auch, doch leider gibt dies der Geldbeutel nicht her.
Eine etwas kostengünstigere Variante gibt es auch in Berlin und vielen weiteren Städten. Das Dinner ist zwar nicht so luxuriös und prunkvoll, doch wird man dort auch auf seine Kosten kommen. Ich meine das Dunkelrestaurant, dort könnt ihr eure Geschmacksnerven auf die Probe stellen und im Dunklen essen. Nebenbei bemerkt müsst ihr dann auch nicht auf eure Tischetikette achten, denn euch sieht niemand. Zu zweit macht das mit Sicherheit auch sehr viel Spaß und ist zudem noch wesentlich kostengünstiger, als ein Wochenendtrip nach Wien.
Das wohl bekannteste Dunkelrestaurant in Berlin ist die unsicht-bar. Dort könnt ihr zwischen fünf Menüs auswählen. Die Preise liegen dabei zwischen vierzig und sechzig Euro.
Auf dieses Abenteuer haben sich schon viele eingelassen und sind alle wieder heil aus dem Restaurant herausgekommen, also traut euch ebenfalls und genießt euren Tag und Abend.

(Tipp: Bis zum 14.02. könnt ihr beim Expedia Valentinstag-Blogger-Spezial einen von 50 Amazon-Gutscheinen gewinnen!)