Mittwoch, 17. Mai 2017

[Whisprs] SweetFamily Kakao-Puderzucker



Über Nordzucker und SweetFamily
Nordzucker ist ein deutscher Zuckerproduzent, welcher 1997 aus
einer Fusion entstanden ist. Unter der Dachmarke SweetFamily werden diverse Zuckerprodukte vertrieben.

Produkte
Zu den Produkten von SweetFamily gehören Gelierzucker, Rohrzucker, Puderzucker, Hagelzucker und Steviazucker.

Kakao-Puderzucker
„Mit SweetFamily Kakao-Puderzucker gelingen leichte Kakao-Glasuren für Kuchen, Muffins und Co. im Handumdrehen – einfach mit Wasser glatt rühren, fertig!“

Egal ob Cremes oder Gebäck, mit nur 1% Fett ist der Kakao-Puderzucker kalorienärmer als andere Fettglasuren.

Zutaten:
Zucker, fettarmes Kakaopulver (10%), Kartoffelstärke, Vanillearoma

Fazit
Der Kakao-Puderzucker ist vielseitig und einfach einsetzbar. Egal ob als Schokoboden beim Kuchen oder als Schokoglasur auf dem Kuchen. Es klumpt nicht und es wird nicht zu bitter. Außerdem lässt sich der Kakao-Puderzucker auch in Milch mischen und ist ein schneller Kakao. In etwas Schlagsahne gemischt erhält man Schoko-Schlagsahne, was auch interessant schmeckt. Wer es schokoladig mag und wem Backkakao zu bitter war, für dem ist der Kakao-Puderzucker genau das Richtige.

Samstag, 6. Mai 2017

[Kurztest] Knack & Back Zimtschnecken


Zimtschnecken-Selbstversuch
Schwedisches Original

In Schweden habe ich meine ersten Kanelbullar gegessen – Zimtschnecken, und ich war hin und weg, obwohl ich kein Zimtliebhaber bin. Ich habe mich auch schon an eigenen Zimtschnecken probiert, allerdings wollte die Hefe wohl nicht mitmachen. 

Zimtschnecken bestehen im Großen und Ganzen aus Hefe, Butter und Zimt. Der 4. Oktober ist in Schweden auch der Tag der Zimtschnecke.


Kürzlich entdeckte ich die Zimtschnecken von Knack & Back und habe sie direkt ausprobiert.

Knack & Back Zimtschnecken
 
Du Zubereitung ist super einfach. Die typische Knack & Back Verpackung aufziehen/aufdrehen und den Teig entnehmen. Dieser riecht schon stark nach Zimt und ist gut in Form. Die Teigrolle dann in 6 gleich große Scheiben schneiden und diese auf Backpapier für 14min bei 200°C im Backofen backen.
Der Teig ist schön luftig und knusprig frisch. Der Zimt ist nicht zu aufdringlich und die Zimtschnecken schmecken wirklich gut – sie kommen zwar nicht an das schwedische Original heran – holen aber ein paar schwedische Erinnerungen auf den Kaffetisch zurück.
Meine Mitkoster und ich können die Zimtschnecken guten Gewissens weiterempfehlen! 

Die 240g Packung gibt es für rund 1,60 Euro.

Samstag, 22. April 2017

[Rezension] Endstation Darknet


 
Über den Verlag
„Endstation Darknet“ erschien im Innsalz Verlag.

Über den Autor
Der Autor Eduard Hartmann, geboren 1950 und in Salzburg aufgewachsen, hat für einen großen deutschen Verlag gearbeitet, war journalistisch tätig und hat für „Endstation Darknet“ zwei Jahre recherchiert.

Über Endstation Darknet
Erschienen ist das Buch Anfang Dezember 2016, es umfasst 434 Seiten und kann beispielsweise hier für 22,90 Euro erworben werden.

Buchrücken
„Das Grauen ist nur einen Klick entfernt!
Die Abgründe des Darknet befinden sich auch auf Ihrem Computer! Erfahren Sie, welche Gefahren dort lauern und wie nah das Leid vieler Menschen in Wirklichkeit ist.

Zum Inhalt: Florian, der gerade von seiner großen Liebe verlassen wurde, gerät an Informationen über eine Verbrechensorganisation, die brutalste Frauen- und Kindervergewaltigung im Darknet an Tausende von Live-Sehern ausstrahlt. Er bittet seinen Freund Charly – Datensicherheitsexperte und Hacker – um Hilfe bei der Enttarnung der Täter. Je intensiver die Nachforschungen der beiden werden, desto schlimmer wird das Ausmaß ihrer Entdeckung:
Denn Florian ist nicht nur Jäger, sondern auch Gejagter! Seine Gegner sind eine mächtige Mafiaorganisation, gegen die er alleine nicht den Hauch einer Chance hat. Das Schicksal der verschleppten Frauen und Kinder lässt ihn jedoch nicht ruhen, obwohl dabei seine gesamte Existenz ins Wanken gerät. Tröstlich ist, dass Florian durch die Liebe einer bezaubernden Frau zunehmend Halt und Unterstützung findet.
Die handelnden Personen dieses Romans sind fiktiv. Dass das Darknet Schauplatz und Bühne einer Vielzahl gegenwärtiger Verbrechen ist, ist jedoch beklemmende Realität. Die Hintergründe der Handlung wurden intensiv recherchiert. Leider ist es sehr wahrscheinlich, dass die geschilderten schrecklichen Verbrechen längst passieren. Bereits heute oder morgen könnten die Inhalte des Buches Top-Meldungen unserer Medien sein.“

Test und Fazit
Unter dem Titel „Endstation Darknet“ habe ich mir zunächst etwas völlig anderes vorgestellt. Eine breitere Aufführung der Aspekte und Inhalte des Darknets und nicht nur die Beschreibung eines Teilaspektes. Insgesamt fällt der Inhalt des Buches schon unter den Titel, allerdings lässt der Titel doch noch mehr vermuten.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch liest sich gut hintereinander weg. Der ein oder andere Rechtschreibfehler hat sich eingeschlichen, was den Lesefluss allerdings nicht hemmt. In dem Buch werden viele Liebesromanzen detailliert beschrieben. So an sich, in Ordnung, allerdings häufen sich die Liebesszenen und letztlich ist immer alles exakt gleich beschrieben, was langweilig ist und die Geschichte scheinbar künstlich aufbauscht. Das Hinauszögern der Geschichte weckt, trotz spannenden Inhalts, nicht das Bedürfnis unbedingt sofort weiterlesen zu wollen/müssen.
Andererseits war die Beschreibung, wie der Protagonist eine Frau am Blumenstand kennengelernt hat, schön beschrieben, romantisch und anders, als man es aus anderen Büchern kennt. Der Autor kann überzeugend und detailliert Gegebenheiten wiedergeben, findet aber manchmal kein angenehmes Mittelmaß. Auch die Stadt Salzburg ist gut beschrieben, die handelnden Charaktere hingegen eher weniger.
Der Protagonist arbeitet in einer Firma und repariert Computer, nebenbei arbeitet er auch in einem Restaurant. Dort  findet er ein Adressbuch mit Stift, in welchen sich ein USB Stick befindet. Und ab diesen Moment wirkt die Geschichte sehr konstruiert. Im Bonny und Clyde-Stil wird versucht die Daten zu entschlüsseln und die Bösen mit einem Trojaner auffliegen zu lassen. Dabei gibt es niemanden der vor gefährlichen Szenarien abrät, sondern alle stehen hinter dem Protagonisten, der immer tiefer seine Nase hineinsteckt, naiv und angstlos, was etwas realitätsfern wirkt.
Die Geschichte wird aus den Augen des Protagonisten erzählt, dieser erzählt an diversen Stellen seinen Liebschaften ebenfalls von den Vorfällen, so dass man viele Szenen doppelt hört, was etwas unnötig ist. Technische Begebenheiten werden sehr detailliert beschrieben, so dass es dann auch wirklich jeder verstanden hat.
Insgesamt spielt der Autor gewissermaßen mit dem Thema Pornographie, einerseits die Liebschaften und Romanzen des Protagonisten und auf der anderen Seite das Gefangenenlager in Mazedonien mit illegaler Pornographie, wobei beide Seiten detailliert beschreiben werden und der Autor mit seinen bildlichen Beschreibungen schockiert, in jedem Fall würde ich dem Buch keine Jugendfreigabe geben.
Im Gefangenlager selbst wird die Situation auch aus Sicht der Gefangenen beschrieben, was dem Buch eine unangenehme Tiefe verleiht.
Es ist glaubhaft, dass dies wirklich so geschieht und interessant, wie der Autor hinter die Informationen gelangt ist ohne selbst in Gefahr zu geraten.

Insgesamt hat das Buch einen guten Lesefluss, die Geschichte ist interessant und teilweise sehr brutal. Würden einige doppelte Szenen und die langgezogenen Liebessequenzen gekürzt und vielleicht noch auf weitere technische Aspekte eingegangen werden, würde das Buch volle Punkte bekommen. So sind es 4 von 5 Sternen.

Samstag, 21. Januar 2017

[Rezension] Welt ohne Morgen




Über den Verlag
Der HarperCollins Verlag feiert 2017 sein 200-jähriges Jubiläum. Er ist der zweitgrößte Publikumsverlag der Welt und in 18 Ländern vertreten. 
[https://www.harpercollins.de/about-us/profile]

Über den Autor
Der Autor Jack Soren lebt in Toronto und schrieb ursprünglich Software Handbücher und hielt sich mit kleinen Nebenjobs über Wasser. Mit seinem Debütthriller „Der Monarch“ wurde er in der Literaturwelt bekannt und mit den Emerging Writer Award  und den Silver Falchion Reader’s Choice Award nominiert.

Über Welt ohne Morgen
„Welt ohne Morgen“ ist Jack Sorens zweiter Thriller um die Charaktere Jonathan und Lew. Erschienen ist das Buch Anfang Januar 2017, es umfasst 416 Seiten und kann beispielsweise hier für 12,99 Euro erworben werden.

Buchrücken
„Zwei Jahre sind vergangen, seit Jonathan und Lew ihre Geheimidentität als „Der Monarch“ hinter sich gelassen haben, aber man gönnt ihnen keine Ruhe: Einem alten Feind gelingt es, die einzige Frau die Lew je geliebt hat, in seine Gewalt zu bringen. Da bietet ein mysteriöser Geheimorden seine Hilfe an. Zu einem hohen Preis: Jonathan und Lew sollen wieder „Der Monarch“ werden. Und schon ihr erster Auftrag bringt sie in tödliche Gefahr. Doch von ihrem Erfolg hängt nichts Geringeres als die Zukunft der Menschheit ab …“

Test und Fazit
Das Cover erinnert bereits an einen Actionfilm und beschreibt damit auch gut den Charakter des Buches. Es ist in diverse Kapitel unterteilt, über welche man sofort Uhrzeit und Ort erfährt – dies ist wichtig, da es verschiedene gleichzeitig ablaufende Handlungen gibt und man sich über die Kapitelüberschrift direkt darauf einstimmen kann.

Zunächst gibt es die Handlung von Jonathan und Lew, welche bereits aus dem ersten Band „Der Monarch“ bekannt sind.  Im ersten Band haben beide unter dem Namen „Monarch“ gestohlene Kunstwerke „zurückgestohlen“ und den Museen gegen eine Entlohnung zurückgegeben. Aus Angst um seine Tochter Natalie haben Jonathan und Lew vor zwei Jahren ihre Mission „Der Monarch“ hinter sich gelassen und sich zurückgezogen und halten sich nur noch mit kleineren Jobs über Wasser. Sämtliche Verbindungen wurden unterbrochen um Natalie nicht in Gefahr zu bringen, da der Feind George, aus dem ersten Band, immer noch eine Gefahr darstellt. Allerdings wird Emily, Lews Freundin, bedroht und da sie noch den Kontakt zu Natalie aufrecht hält, scheint auch sie in Gefahr zu sein. Sie würd jedoch von mysteriösen Männern gerettet. Diese kennen die alte Identität von Jonathan und Lew und wollen scheinbar, dass „Der Monarch“ zurückkehrt. Dafür müssen sie zu einer geheimen Mission auf ein Schiff – doch scheinbar haben nicht alle die Wahrheit gesagt.

Auf der anderen Seite gibt es die geheimnisvolle ältere Dame Umi, welche ihre „Tochter“ Tatsu gut im Griff hat, was das erledigen von schmutzigen Jobs angeht. Doch auch sie ist nicht immer ehrlich und hat ein Geheimnis vor ihr.

Desweiteren gibt es die Crystasis Foundation, welche durch das Einfrieren von Menschen evtl. das ewige Leben anstreben. Nach einer Reihe von Anschlägen auf die Lager der Crystasis Foundation wird der „Detektiv“ Per angeheuert, um dem mysteriösen Worten an den Anschlagsorten nachzugehen.

Letzten Endes sind alle Geschichten miteinander verbunden und finden ihr Finale auf dem geheimnisvollen Schiff.

Die Parallelablaufenden Geschichten sind alle für sich sehr spannend und interessant geschrieben. Es gibt diverse Charaktere und Verkörperungen, die das Buch sehr spannend machen. Allesamt sind sie detailgetreu beschrieben und man kann sich gut hineinfühlen. Ich finde, dass es sich weniger wie ein Thriller – eher wie ein Actionfilm liest. Innerhalb kürzester Zeit passiert eine Menge und der Spannungsbogen wird immer sehr hoch gehalten. Es gibt kaum langweilige oder langatmige Stellen und auch des Öfteren interessante Wendungen und Gedankengänge.
Anfangs war ich mir nicht sicher, ob mir das Genre beim Lesen gefällt. Das Buch verkörpert auch bereits bekannte Aspekte aus bekannten Filmen, wie das Einfrieren von Menschen, das Tragen von Exoskeletten oder besonders starke Armprotesen. Insgesamt erinnert es mich dann an amerikanische Filme und Serien, was mich letztendlich aber nicht sehr gestört hat. 
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und man möchte gern wissen, was als Nächstes passiert. Bis zum Schluss ist man mitgerissen und nicht gelangweilt.

Alles in allem ein neuartiger Thriller für mich, allerdings ein gut gelungener und spannender Thriller rund um Verrat und Missionen. Vor allem die verschiedenen Geschichten, die miteinander verstrickt sind, was anfangs jedoch noch nicht klar ist, machen „Welt ohne Morgen“ zu einem tollen Buch. 
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!