Sonntag, 27. Juli 2014

[brandnooz] Apéritif à la française

Bereits hier habe ich von den französischen Produkten im brandnooz-Test berichtet.
Im Folgenden unser Test :)
Danke an brandnooz für die Möglichkeit des Tests und auch die tolle Dekoration, von welcher ihr im Folgenden nicht viel seht, Freunde und Bekannte aber begeistert waren.

Nimm’s mit Genuss – Bonbel
Die klassische Sorte der Cremig-würzigen Stangen hat uns immer sehr gut geschmeckt – desto gespannter waren wir auf die zwei neuen Sorten: Chili und á la Tomate & Basilikum.
Der Käse ist in einem dünnen Papier eingewickelt und in Form einer langen Stange, er lässt sich leicht ein kurzes Stück herausziehen und in Scheiben schneiden – praktisch.
Die Sorte „á la Tomate & Basilikum“ fanden wir sehr lecker. Der Käsegeschmack ist dominant, es gibt kleine Tomaten- und Basilikumstückchen und es schmeckt auch danach – die Kombination von Käse mit Tomate und Basilikum ist wirklich lecker.
Am liebsten haben wir die Scheiben pur genossen. Die Konsistenz ist cremig, aber dennoch nicht zu „matschig“.
Auf die Sorte „Chili“ waren wir auch sehr gespannt. Scharf und Käse – klingt nach einer spannenden Kombination. Leider konnte uns diese Sorte nicht begeistern. Der Käsegeschmack ging unter und der Chiligeschmack war gewöhnungsbedürftig, einigen meiner Freunde war die Sorte auch viel zu scharf – wir sind uns einig: Chili gehört nicht in den Käse - schade.
 
Wollt ihr euch selbst von den neuen Sorten überzeugen? Derzeit gibt es eine Testaktion bei Bonbel. Die Sorten „á la Tomate & Basilikum“ und/oder „Chili“ kaufen, Code online eingeben und das Geld zurück bekommen. Teilnahme bis Ende des Jahres möglich.

C`est bon – Géramont
Der Géramont Classic konnte uns schon immer überzeugen. Der cremige und angenehme Käsegeschmack mit dem weißen Rand – einfach lecker.
Auch Géramont Le Snack hat diesen leckeren, klassischen Géramont-Geschmack – ist aber praktischer verpackt. Der Käse ist in einer perforierten Verpackung eingepackt, welche man Scheibchen für Scheibchen abtrennen kann, so dass der restliche Käse immer frisch bleibt. Uns persönlich waren die Scheiben etwas zu dick, so dass wir diese nochmal geteilt haben – dennoch eine praktische Idee.
Auf die neue Sorte „Sommer á la Provencale“, welche die erste Fan-Edition von Géramont ist, haben wir uns sehr gefreut. Der Käse macht optisch einen leckeren Eindruck und ist gespickt mit vielen getrockneten Tomatenstückchen und Kräutern. Leider ist der Käsegeschmack ziemlich untergegangen. Die Tomatenstückchen sind größer und geben dem Käse eine interessante Konsistenz aber leider konnte dieser geschmacklich bei uns nicht Punkten. Ich denke, dass die Kräuter und Tomaten den Geschmack des Käses unterstützen oder unterstreichen sollten, aber nicht überdecken. Einige meiner Freunde fanden den Geschmack neuartig und interessant - ist wohl Geschmackssache.

Chavroux
Der milde Frischkäse aus 100% Ziegenmilch. Farblich unterscheidet sich dieser schon stark von einem Kuhkäse. Auch der Geruch ist weniger dominant. Der Geschmack ist wirklich sehr mild und unterscheidet sich stark von dem eines Kuh-Frischkäses. Dennoch waren wir vom Geschmack überrascht und fanden ihn eigentlich sehr angenehm. Auffällig war, dass der Käse, desto länger er offen im Kühlschrank lag immer dominanter im Geschmack wurde.
Der Chavroux mit Feige ist leicht süßlich, aber dennoch mild im Geschmack. Ich denke, dass Ziegenkäse auch so eine Geschmackssache ist, dennoch fanden viele die Milde des Käses überzeugend.

Pâtisseries Gourmandes Le Quatre-Quarts
Eine Rührkuchenspezialität aus der Bretagne. Der Kuchen sah sehr lecker aus und war sogar schon vorgeschnitten. Die Scheiben sind dick und schön weich. Der Geschmack erinnerte mich etwas an Napfkuchen, nur fester und buttriger, was daran liegt, dass die Zutaten im Rührkuchen zu gleichen Anteilen eingearbeitet wurden.
Der Kuchen schmeckt pur gut, aber auch mit Aufstrich, wie selbstgemachter Marmelade lässt sich der Kuchen gut Kombinieren und aufpeppen. Meinen Testern und mir hat er sehr gut geschmeckt.

Blanchet Perlé Secco
Eine leicht würzige Note und ein Bukett nach Stachelbeere macht die französische Kombination aus verschiedenen Weinen, perlig erfrischend und ihn zu einen leckeren Apéritif, so die Beschreibung. Tatsächlich ist der Blanchet am Anfang ziemlich herb, leicht süß und der Geschmack verschwindet nach kürzester Zeit komplett. Der Perlé Secco kribbelt schön, der Kohlensäuregehalt ist sehr angenehm und er lässt sich gut zu den Käsespezialitäten kombinieren. Der ein oder andere hat ihn sich auch mit Saft gemischt, so ist der erste herbe Eindruck weniger stark.

Freitag, 11. Juli 2014

[Rezension] Versuchung



Wenn ihr selbst über Bücher bloggen möchtet, schaut HIER vorbei!

Über den Verlag
Im Jahr 1901 wurde der Wiener Sankt Gabriel Verlag gegründet. Seit 2000 gehört der Gabriel Verlag zur Thienemann-Esslinger Verlag GmbH. Themen wie christliche Traditionen, der Umgang mit Gefühlen und der Sinn des Lebens sind zentrale Bereiche.

Über den Autor
Harry Luck, 1972 in Remscheid geboren, studierte Politikwissenschaften und arbeitete viele Jahre als Nachrichtenredakteur und politischer Korrespondent.
Er hat Romane, zahlreiche Kurzgeschichten und mehrere Sachbücher geschrieben.
http://www.thienemann-esslinger.de/gabriel/buecher/buchdetailseite/versuchung-isbn-978-3-522-30352-1/ 
Über Versuchung
Das Buch umfasst 240 Seiten und mehrere Kapitel. Es erschien Mitte April 2014 und ist für ein Alter ab 14 Jahren geeignet.
Das Buch könnt ihr bspw. hier für 12,99 Euro erwerben.

Buchbeschreibung
Als der jungen Journalistin Eva Röller geheime Informationen zugespielt werden, wittert sie die ganz große Story. Doch was sie daraufhin recherchiert, ist noch viel brisanter, als sie es sich hätte träumen lassen: Es geht um das gesamte Wissen der Menschheit. Was ist Eva dieses Wissen wert? Und wird ihr Kollege Adam Berger ihr helfen, an dieses Wissen zu gelangen?

Die Geschichte von Adam und Eva, wie Sie sie noch nie gelesen haben!

Test und Fazit
Eva ist eine angehende junge Journalistin, welche in einem Verlag tätig ist. Einestages bekommt sie die Chance ein Interview mit dem Gründer von SkyCorb zu führen, als einzige – über die Gründer ist bisher kaum etwas bekannt.
SkyCorb ist ein Riesenkonzern, welcher alle kleinen Unternehmen aufkauft – der Konzern beherrscht sozusagen alles. Er stellt diverse Technik und Software her.
Der Gründer erzählt Eva ein Geheimnis über das neuste Suchprogramm im Internet, welches sie natürlich nicht veröffentlichen darf. Ein Gründer der SkyCorb ist ausgestiegen und Eva versucht diesen ausfindig zu machen und forscht nach, bis sie ihn findet und ihrer Versuchung nachgibt.

Hauptspielplätze sind Berlin und der Firmensitz von Skycorb in Bangkok.

Gewisse Parallelen zu uns bekannten Firmen wie Apple, Facebook und Google sind eindeutig wiederzuerkennen.  Viele beschriebene Details erinnern an die Realität und die Schlagzeilen der letzten 5 Jahre.  
Das Buch liest sich sehr flüssig, es gibt kaum Fremdwörter. Die vielen Kapitel, in die das Buch eingeteilt ist, ermöglichen einen schnellen Wiedereinstieg in das Lesen, so kann man auch auf kurzen Fahrten ein oder zwei Kapitel schaffen und kommt schnell wieder in das Lesegeschehen.
Leider ist das Buch nicht sehr detailliert geschrieben. Schnelles Hin- und Herspringen von einer Szene zur nächsten Szene stören etwas den Lesefluss. Gerade liest man einen spannenden Abschnitt und schon endet die Szene und im nächsten Moment beginnt eine neue Szene an einer ganz anderen Stelle. Desweiteren wäre es schön gewesen, wenn gewisse Gebäude und Umgebungen genauer beschrieben worden wären um die Spannung zu heben und sich mehr vorstellen zu können.

Das Buch ist ab 14 Jahren, ich persönlich glaube nicht, dass das Buch für diese Altersgruppe schon interessant ist, allerdings ist es neben dem Hang zu viel Technik und Schlagzeilen eher leichte Kost mit einer überschaubaren Handlung.
Das Buch beginnt mit dem Ende des Buches und rollt die Geschichte dahinter auf, wenn man die Inhaltsangabe des Buches gelesen hat, ist alles relativ vorhersehbar, allerdings gibt es auch ein paar spannende Szenen.
Alles in allem ist das Thema, welches das Buch behandelt schon interessant, allerdings finde ich es nicht schön, dass es im Prinzip eine Geschichte parallel zu unserer Realität ist, vielleicht mit kleinen Abänderungen und Übertreibungen, aber dennoch sind die Parallelen immer präsent, wodurch das Buch auch etwas langweilig wirkt.
Ich persönlich lese lieber Bücher, bei denen ich der Realität auch mal entfliehen kann – aber das ist vielleicht auch Geschmackssache.

Ein Buch über die Schlagzeilen der letzten Jahre, etwas abgeändert, verpackt in einer Geschichte ich gebe dafür 2,5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 2. Juli 2014

[kjero] DeBeukelaer Cookies Bakery



Über DeBeukelaer
Im Jahre 1850 beginnt der Belgier Edouard de Beukelaer in seiner Bäckerei haltbare Kekse nach eigenen Rezepten herzustellen. 20 Jahre später erfindet er den berühmten Doppelkeks. Schon 1955 schwappt der Doppelkeks nach Deutschland über und die Prinzen Rolle ist in aller Munde. Nach der Fusion mit Griesson heißt das Unternehmen: Griesson – de Beukelaer, dieses kauft seit 2012 für alle Marken 100% UTZ-zertifizierten Kakao.
 
Cookies Bakery Produkte
Crispy Cookie – Crunchy Chocolate Hazelnut
Brownie Cookie – Soft Baked Chocolate
Creamy Cookie – Filled With Melting Chocolate-Nougat Cream
Chocair Cookie – Extra-Delicate Chocolate Sensation

Über Cookies Bakery
Die Packungen enthalten 4 XXL Kekse á 42g, welche jeweils einen Durchmesser von rund 8,5cm haben.  Alle Kekse sind extra verpackt.
Die Verpackung macht schon etwas her. Angelehnt an den Keks-Genuss in New York ist das Design der Verpackung und Einzelverpackungen der Kekse gewählt worden, welche mit kleinen Zeitungsartikeln bedruckt sind.
Die Einzelverpackung ist super praktisch, um die Kekse lange frisch zu halten. Die Einzelverpackung ist auch sehr stabil, lässt sich jedoch auch unkompliziert aufreißen.
Der Preis für eine Packung liegt laut recherchierter UVP bei 2,99 Euro. Im Handel können die Kekse aber auch um die 3,50 Euro kosten.
(Gestern (02.07.14) bei nahkauf im Angebot für 2,49 Euro gesehen.)

Crispy Cookie – Crunchy Chocolate Hazelnut
„Extragroß, extrakross und mit extraleckeren Nüssen – DeBeukelaer Crispy Cookies bieten üppigen und schokoladigen Cookie-Genuss im XXL-Format. Mit jedem Biss ein knackiges Stück Knuspervergnügen.“

Die Sorte Crunchy Chocolate Hazelnut riecht frisch und total lecker. Der Keks an sich ist relativ trocken und bröselig, enthält  große Haselnuss- und Schokoladenstücke.
Als Tipp steht auf der Verpackung, dass man die Kekse bei 600 Watt für 50 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen soll – natürlich haben wir dies ausprobiert. Der Keks ist trotz der kurzen Zeit viel weicher, die Schokoladenstücke sind geschmolzen und der Geschmack ist noch intensiver.
Diese Sorte schmeckt sehr nussig und dank den vielen größeren Stückchen nicht langweilig.

Brownie Cookie – Soft Baked Chocolate
„Einzigartig weich und besonders saftig - dank eines speziellen Backverfahrens schmecken DeBeukelaer Brownie Cookies so, als kämen sie direkt aus dem Ofen. Ein Cookie-Genuss im XXL-Format zum Sofortvernaschen.“

Die Brownie Cookies sind bereits im unerwärmten Zustand weich und riechen kräftig nach Brownie. Auch der Geschmack ist sehr intensiv schokoladig, zusätzliche Schokostückchen sorgen für Struktur. Nach Erwärmung bei 600 Watt für 25 Sekunden sind die Schokostückchen geschmolzen und der Brownie ist noch fluffiger.
Geschmacklich ist der Keks etwas für echte Schokoladen- und Browniefans.

Fazit
Die Umverpackung macht schon etwas her. Auch die Größe der Kekse ist neu und die Einzelverpackungen süß und authentisch zum Thema „New York“ gewählt. Bei den Brownies lässt sich gut feststellen, ob die Einzelverpackung richtig geschlossen hat, da bisher verschiedene Brownies verschiedene Konsistenz aufwiesen, gehe ich davon aus, dass die Einzelverpackungen nicht immer 100% abschließen, dennoch war der Genuss sehr intensiv. Allgemein kann man sagen, dass Crispy Cookie wirklich stark nussig schmeckt und Brownie Cookie sehr schokoladig ist, weshalb ein Keks in dieser Größe wirklich ausreichend ist. Meine Tester und ich finden das der Preis für die Qualität und die Idee angemessen ist und die Kekse auch für Unterwegs oder bei einem kleinen Kaffeekränzchen wirklich etwas hermachen.